Autogenes Training

Autogenes Training Grundstufe:

Im Autogenen Training (nach J.H. Schultz) lernen Sie selbstgesteuert innerlich zu entspannen. In der Grundstufe werden Ihnen 6-7 Formeln durch Autosuggestion vermittelt. Das heißt mit vorgesprochenen Sätzen erlernen Sie sich ganz auf Ihren Körper zu konzentrieren. So kommen Sie immer mehr zur Ruhe.

Sie stärken sich innerlich und lernen gelassener mit Stresssituationen umzugehen. Diesen entspannten Zustand können Sie mit regelmäßiger Übung selbst herbeiführen und auch für kurze Pausen im Alltag anwenden.

Autogenes Training wird u.a. erfolgreich zur Burn-out-Prävention, bei Angststörungen und depressiven Verstimmungen eingesetzt. Ebenso zur Linderung von (stressbedingten) Krankheiten eingesetzt. Besonders hervorheben möchte ich die unterstützende Anwendung von Autogenem Training bei Herz-Kreislauferkrankungen.

Autogenes Training Mittelstufe:

Erst wenn die Grundstufe beherrscht wird ist es sinnvoll, sich der Technik der Kurzentspannung zu widmen.

Mit der Kurzentspannung gelangen sie in kürzester Zeit in einen tiefen Entspannungszustand. Die Sätze aus der Grundstufe werden verkürzt und individuell zusammengestellt. Somit können Körper und Geist gezielt währen der Arbeit oder des Alltags entspannen und neue Kräfte werden mobilisiert.

An die Kurzentspannung können persönliche Leitsätze hinzugefügt werden. Diese Leitsätze werden eingesetzt um gewünschte Veränderungen zu unterstützen:

  1. Verhaltensänderung
  2. veränderte Denkweisen
  3. Schmerzbewältigung
  4. Schlafstörungen
  5. Ängste und Unruhe

Die persönlichen Leitsätze werden in Zusammenarbeit zwischen Klient/in und Berater/Therapeuten/in erstellt.

Autogenes Training Oberstufe:

Mit der Grundstufe des Autogenen Trainings wird die Entspannungsfähigkeit erlernt. Darauf aufbauend kann mit der Mittelstufe das Erstellen und Anwenden von Affirmationen geübt werden. Die Oberstufe ist eine eigenständige Methode zur Wahrnehmung und Erfahrung eigener, vorher nicht bewusster Persönlichkeitsanteile. Der autogene Zustand wird als meditativer Tagtraum genutzt, indem es zur Selbsterfahrung und tieferer Einsicht in die eigene Persönlichkeit kommt. Sich selbst neugierig und freundlich, mit Stärken und Schwächen anzunehmen wird gefördert.
Zunächst wird eine Erstentspannung, darauf folgend eine innere Bilderschau, angeleitet. Die autogene Meditation beinhaltet 6 Motive, diese werden systematisch aufgebaut. Erlebte Bilder, Wahrnehmungen und Erkenntnisse werden bildlich und sprachlich dargestellt.

Es geht nicht um analytische Deutungen, sondern um persönliche Selbsterfahrungen.